DG
DGpilot

IMDG 2.7

Klasse 7

74 Abschnitte - Teil 2 - Klassifizierung

140Amdt. 42-24

2.7.1

.3

Stoff mit geringer spezifischer Aktivität (LSA)ist ein radioaktiver Stoff mit begrenzter spezifischer Eigenaktivität oder ein radioaktiver Stoff, für den die Grenzwerte der geschätzten mittleren spezifischen Aktivität gelten. Äußere, den LSA-Stoff umgebende Abschirmungsmaterialien sind bei der Bestimmung der geschätzten mittleren spezifischen Aktivität nicht zu berücksichtigen. Unbestrahltes Thoriumist Thorium, das höchstens 10 -7 g Uran-233 pro Gramm Thorium-232 enthält. Unbestrahltes Uranist Uran, das höchstens 2 × 10 Bq Plutonium pro Gramm Uran-235, höchstens 9 × Bq Spaltprodukte pro Gramm Uran-235 und höchstens 5 × 10 -3 g Uran-236 pro Gramm Uran-235 enthält. Uran – natürlich, abgereichert, angereichert Natürliches Uranist Uran (das chemisch abgetrennt sein darf) mit der natürlichen Zusammensetzung der Uranisotope (ca. 99,28 Masse-% Uran-238 und 0,72 Masse-% Uran-235). Abgereichertes Uranist Uran mit einem geringeren Masseanteil an Uran-235 als natürliches Uran. Angereichertes Uranist Uran mit einem Masseanteil an Uran-235 von mehr als 0,72 %. In allen Fällen ist ein sehr kleiner Masseanteil an Uran-234 vorhanden.

2.7.1

Begriffsbestimmungen

2.7.1.1

Radioaktive Stoffesind Stoffe, die Radionuklide enthalten, beidenen sowohl die Aktivitätskonzentration

als auch die Gesamtaktivität je Sendung die in 2.7.2.2.1 bis 2.7.2.2.6 aufgeführten Werte übersteigt.

2.7.1.2

Kontamination

Kontaminationist das Vorhandensein eines radioaktiven Stoffes auf einer Oberfläche in Mengen von mehr als 0,4 Bq/cm für Beta- und Gammastrahler und Alphastrahler geringer Toxizität oder 0,04 Bq/ cm für alle anderen Alphastrahler. Nicht festhaftende Kontaminationist eine Kontamination, die unter Routine-Beförderungsbedingungen von der Oberfläche ablösbar ist. Festhaftende Kontaminationist jede Kontamination mit Ausnahme der nicht festhaftenden Kontamination.

2.7.1.3

Besondere Begriffsbestimmungen

A undA A ist der in der Tabelle in 2.7.2.2.1 aufgeführte oder der nach 2.7.2.2.2 abgeleitete Aktivitätswert von radioaktiven Stoffen in besonderer Form, der für die Bestimmung der Aktivitätsgrenzwerte für die Vorschriften dieses Codes verwendet wird. A ist der in der Tabelle in 2.7.2.2.1 aufgeführte oder der nach 2.7.2.2.2 abgeleitete Aktivitätswert von radioaktiven Stoffen, ausgenommen radioaktive Stoffe in besonderer Form, der für die Bestimmung der Aktivitätsgrenzwerte für die Vorschriften dieses Codes verwendet wird. Alphastrahler geringer Toxizitätsind: natürliches Uran, abgereichertes Uran, natürliches Thorium, Uran- 235 oder Uran-238, Thorium-232, Thorium-228 und Thorium-230, wenn sie in Erzen oder in physikalischen oder chemischen Konzentraten enthalten sind, oder Alphastrahler mit einer Halbwertszeit von weniger als 10 Tagen. Gering dispergierbarer radioaktiver Stoffist entweder ein fester radioaktiver Stoff oder ein fester radioaktiver Stoff in einer dichten Kapsel, der eine begrenzte Dispersibilität hat und nicht pulverförmig ist. Oberflächenkontaminierter Gegenstand (SCO)ist ein fester Gegenstand, der selbst nicht radioaktiv ist, auf dessen Oberfläche jedoch radioaktive Stoffe verteilt sind. Radioaktiver Stoff in besonderer Formist entweder:

.1
ein nicht dispergierbarer fester radioaktiver Stoff oder
.2
eine dichte Kapsel, die radioaktive Stoffe enthält. Spaltbare Nuklidesind Uran-233, Uran-235, Plutonium-239 und Plutonium-241.Spaltbare Stoffesind Stoffe, die eines der spaltbaren Nuklide enthalten. Unter diese Begriffsbestimmung fallen nicht:
.1
unbestrahltes natürliches oder abgereichertes Uran;
.2
natürliches Uran oder abgereichertes Uran, das nur in thermischen Reaktoren bestrahlt worden ist;
.3
Stoffe mit spaltbaren Nukliden mit einer Gesamtmasse von weniger als 0,25 g;
.4
alle Kombinationen von .1, .2 und/oder .3. Diese Ausnahmen gelten nur, wenn im Versandstück oder in der unverpackt beförderten Sendung kein anderer Stoff mit spaltbaren Nukliden enthalten ist. Spezifische Aktivität eines Radionuklidsist die Aktivität des Radionuklids je Masseeinheit dieses Nuklids. Die spezifische Aktivität eines Stoffes ist die Aktivität je Masseeinheit dieses Stoffes, in dem die Radionuklide im Wesentlichen gleichmäßig verteilt sind.

Bemerkung: Für Zwecke dieses Codes gelten die Begriffe „Aktivitätskonzentration“ und „spezifische Aktivität“ als Synonyme.

2.7.2

Klassifizierung

2.7.2.1

Allgemeine Vorschriften

2.7.2.1

.1

UN-Nummer Richtiger technischer Name und Beschreibung

a)
Typ A-Versandstücke (2.7.2.4.4) UN 2915RADIOAKTIVE STOFFE, TYP A-VERSANDSTÜCK, nicht in besonderer Form, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3327RADIOAKTIVE STOFFE, TYP A-VERSANDSTÜCK, SPALTBAR, nicht in besonderer Form UN 3332RADIOAKTIVE STOFFE, TYP A-VERSANDSTÜCK, IN BESONDERER FORM, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3333RADIOAKTIVE STOFFE, TYP A-VERSANDSTÜCK, IN BESONDERER FORM, SPALTBAR Typ B(U)-Versandstücke (2.7.2.4.6) UN 2916RADIOAKTIVE STOFFE, TYP B(U)-VERSANDSTÜCK, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3328RADIOAKTIVE STOFFE, TYP B(U)-VERSANDSTÜCK, SPALTBAR Typ B(M)-Versandstücke (2.7.2.4.6) UN 2917RADIOAKTIVE STOFFE, TYP B(M)-VERSANDSTÜCK, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3329RADIOAKTIVE STOFFE, TYP B(M)-VERSANDSTÜCK, SPALTBAR Typ C-Versandstücke (2.7.2.4.6) UN 3323RADIOAKTIVE STOFFE, TYP C-VERSANDSTÜCK, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3330RADIOAKTIVE STOFFE, TYP C-VERSANDSTÜCK, SPALTBAR Sondervereinbarung (2.7.2.5) UN 2919RADIOAKTIVE STOFFE, UNTER SONDERVEREINBARUNG BEFÖRDERT, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3331RADIOAKTIVE STOFFE, UNTER SONDERVEREINBARUNG BEFÖRDERT, SPALTBAR Uranhexafluorid (2.7.2.4.5) UN 2977RADIOAKTIVE STOFFE, URANHEXAFLUORID, SPALTBAR UN 2978RADIOAKTIVE STOFFE, URANHEXAFLUORID, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3507URANHEXAFLUORID, RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK mit weniger als 0,1 kg je Versandstück, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
, c)
a)
Der richtige technische Name ist in der Spalte „Richtiger technischer Name und Beschreibung“ enthalten und beschränkt sich auf die Teile, die in Großbuchstaben angegeben sind. In den Fällen der UN-Nummern2909, 2911, 2913 und 3326, in denen alternative richtige technische Namen durch den Ausdruck „oder“ getrennt sind, darf nur der zutreffende richtige technische Name verwendet werden.
b)
Der Ausdruck „spaltbar, freigestellt“ bezieht sich nur auf Stoffe, die gemäß 2.7.2.3.5 freigestellt sind.
c)
Für UN-Nummer 3507 siehe auch Kapitel 3.3 Sondervorschrift 369.
2.7.2.1.1

Radioaktive Stoffe sind nach den Vorschriften in 2.7.2.4 und 2.7.2.5 unter Berücksichtigung der in 2.7.2.3

bestimmten Stoffeigenschaften einer der in der Tabelle 2.7.2.1.1 festgelegten UN-Nummern zuzuordnen. Tabelle 2.7.2.1.1 – Zuordnung von UN-Nummern UN-Nummer Richtiger technischer Name und Beschreibung

a)
Freigestellte Versandstücke (1.5.1.5) UN 2908RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – LEERE VERPACKUNG UN 2909RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – FABRIKATE AUS NATÜRLICHEM URAN oder AUS ABGEREICHERTEM URAN oder AUS NATÜRLICHEM THORIUM UN 2910RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – BEGRENZTE STOFFMENGE UN 2911RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – INSTRUMENTE oder FABRIKATE UN 3507URANHEXAFLUORID, RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK mit weniger als 0,1 kg je Versandstück, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
, c) Radioaktive Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (2.7.2.3.1) UN 2912RADIOAKTIVE STOFFE MIT GERINGER SPEZIFISCHER AKTIVITÄT (LSA-I), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3321RADIOAKTIVE STOFFE MIT GERINGER SPEZIFISCHER AKTIVITÄT (LSA-II), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3322RADIOAKTIVE STOFFE MIT GERINGER SPEZIFISCHER AKTIVITÄT (LSA-III), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3324RADIOAKTIVE STOFFE MIT GERINGER SPEZIFISCHER AKTIVITÄT (LSA-II), SPALTBAR UN 3325RADIOAKTIVE STOFFE MIT GERINGER SPEZIFISCHER AKTIVITÄT (LSA-III), SPALTBAR Oberflächenkontaminierte Gegenstände (2.7.2.3.2) UN 2913RADIOAKTIVE STOFFE, OBERFLÄCHENKONTAMINIERTE GEGENSTÄNDE (SCO-I, SCO-II oder SCO-III), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
b)
UN 3326RADIOAKTIVE STOFFE, OBERFLÄCHENKONTAMINIERTE GEGENSTÄNDE (SCO-I oder SCOII), SPALTBAR
2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Te-131m(a)7×10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Te-132(a)5×10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Thorium (90) Th-2271 × 10 5×10 -3 1×10 1×10 Th-228(a)5×10 -1 1×10 -3 1×10

(b)
1×10
(b)
Th-2295 × 10 5×10 -4 1×10
(b)
1×10
(b)
Th-2301 × 10 1×10 -3 1×10 1×10 Th-2314 × 10 2×10 -2 1×10 1×10 Th-232Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Th-234(a)3×10 -1 3×10 -1 1×10
(b)
1×10
(b)
Th (natürlich)Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10
(b)
1×10
(b)
Titan (22) Ti-44(a)5×10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Thallium (81) Tl-2009 × 10 -1 9×10 -1 1×10 1×10 Tl-2011 × 10 4×10 1×10 1×10 Tl-2022 × 10 2×10 1×10 1×10 Tl-2041 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Thulium (69) Tm-1677 × 10 8×10 -1 1×10 1×10 Tm-1703 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Tm-1714 × 10 4×10 1×10 1×10 Uran (92) U-230 (schnelle Lungenabsorption)(a) (d) 4×10 1×10 -1 1×10
(b)
1×10
(b)
U-230 (mittlere Lungenabsorption)(a) (e) 4×10 4×10 -3 1×10 1×10 U-230 (langsame Lungenabsorption)(a) (f) 3×10 3×10 -3 1×10 1×10 U-232 (schnelle Lungenabsorption)(d) 4×10 1×10 -2 1×10
(b)
1×10
(b)
U-232 (mittlere Lungenabsorption)(e) 4×10 7×10 -3 1×10 1×10 U-232 (langsame Lungenabsorption)(f) 1×10 1×10 -3 1×10 1×10 U-233 (schnelle Lungenabsorption)(d) 4×10 9×10 -2 1×10 1×10

154Amdt. 42-24

2.7.2.2

.2

den entsprechenden Lungenabsorptionstyp berechnet wird, sofern die chemischen Formen jedes Radionuklids sowohl unter normalen Beförderungsbedingungen als auch unter Unfall-Beförderungsbedingungen berücksichtigt werden. Alternativ dürfen ohne Genehmigung der zuständigen Behörde die Radionuklidwerte der Tabelle 2.7.2.2.2 verwendet werden.

.2
in Instrumenten oder Fabrikaten, in denen die radioaktiven Stoffe eingeschlossen oder als Bauteil des Instruments oder eines anderen Fabrikats enthalten sind und die den Vorschriften in
2.7.2.2

.1

(b)
Die Ausgangsnuklide und ihre im säkularen Gleichgewicht stehenden Folgenuklide sind im Nachfolgenden dargestellt (die zu berücksichtigende Aktivität ist nur diejenige des Ausgangsnuklids): Sr-90Y-90 Zr-93Nb-93m Zr-97Nb-97 Ru-106Rh-106 Ag-108mAg-108 Cs-137Ba-137m Ce-144Pr-144 Ba-140La-140 Bi-212Tl-208 (0,36), Po-212 (0,64) Pb-210Bi-210, Po-210 Pb-212Bi-212, Tl-208 (0,36), Po-212 (0,64) Rn-222Po-218, Pb-214, Bi-214, Po-214 Ra-223Rn-219, Po-215, Pb-211, Bi-211, Tl-207 Ra-224Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 (0,36), Po-212 (0,64) Ra-226Rn-222, Po-218, Pb-214, Bi-214, Po-214, Pb-210, Bi-210, Po-210 Ra-228Ac-228 Th-228Ra-224, Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 (0,36), Po-212 (0,64) Th-229Ra-225, Ac-225, Fr-221, At-217, Bi-213, Po-213, Pb-209 Th (natürlich) 1) 1) Im Falle von Th (natürlich) ist das Ausgangsnuklid Th-232, im Falle von U (natürlich) ist das Ausgangsnuklid U-238. Ra-228, Ac-228, Th-228, Ra-224, Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 (0,36), Po-212 (0,64) Th-234Pa-234m U-230Th-226, Ra-222, Rn-218, Po-214 U-232Th-228, Ra-224, Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 (0,36), Po-212 (0,64) U-235Th-231 U-238Th-234, Pa-234m U (natürlich) 1) Th-234, Pa-234m, U-234, Th-230, Ra-226, Rn-222, Po-218, Pb-214, Bi-214, Po- 214, Pb-210, Bi-210, Po-210 Np-237Pa-233 Am-242mAm-242 Am-243Np-239
(c)
Die Menge kann durch Messung der Zerfallsrate oder durch Messung der Dosisleistung in einem vorgeschriebenen Abstand von der Quelle bestimmt werden.
(d)
Diese Werte gelten nur für Uranverbindungen sowohl unter normalen als auch unter Unfall-Beförderungsbedingungen, die die chemische Form von UF ,UO F und UO (NO ) einnehmen.
(e)
Diese Werte gelten nur für Uranverbindungen sowohl unter normalen als auch unter Unfall-Beförderungsbedingungen, die die chemische Form von UO ,UF ,UClund sechswertige Verbindungen einnehmen.
(f)
Diese Werte gelten für alle in(d)und(e)nicht genannten Uranverbindungen.
(g)
Diese Werte gelten nur für unbestrahltes Uran.
2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) U-233 (mittlere Lungenabsorption)(e) 4×10 2×10 -2 1×10 1×10 U-233 (langsame Lungenabsorption)(f) 4×10 6×10 -3 1×10 1×10 U-234 (schnelle Lungenabsorption)(d) 4×10 9×10 -2 1×10 1×10 U-234 (mittlere Lungenabsorption)(e) 4×10 2×10 -2 1×10 1×10 U-234 (langsame Lungenabsorption)(f) 4×10 6×10 -3 1×10 1×10 U-235 (alle Lungenabsorptionstypen)(a) (d) (e) (f) Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10

(b)
1×10
(b)
U-236 (schnelle Lungenabsorption)(d) Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 U-236 (mittlere Lungenabsorption)(e) 4×10 2×10 -2 1×10 1×10 U-236 (langsame Lungenabsorption)(f) 4×10 6×10 -3 1×10 1×10 U-238 (alle Lungenabsorptionstypen)(d) (e) (f) Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10
(b)
1×10
(b)
U(natürlich)Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10
(b)
1×10
(b)
U (angereichert bis maximal 20 %)(g) Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 U (abgereichert)Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Vanadium (23) V-484 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 V-494 × 10 4×10 1×10 1×10 Wolfram (74) W-178(a)9×10 5×10 1×10 1×10 W-1813 × 10 3×10 1×10 1×10 W-1854 × 10 8×10 -1 1×10 1×10 W-1872 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 W-188(a)4×10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Xenon (54) Xe-122(a)4×10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Xe-1232 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Xe-1274 × 10 2×10 1×10 1×10 Xe-131m4 × 10 4×10 1×10 1×10 Xe-1332 × 10 1×10 1×10 1×10
2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Sr-852 × 10 2×10 1×10 1×10 Sr-85m5 × 10 5×10 1×10 1×10 Sr-87m3 × 10 3×10 1×10 1×10 Sr-896 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Sr-90(a)3×10 -1 3×10 -1 1×10

(b)
1×10
(b)
Sr-91(a)3×10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Sr-92(a)1×10 3×10 -1 1×10 1×10 Tritium (1) T (H-3)4 × 10 4×10 1×10 1×10 Tantal (73) Ta-178 (langlebig)1 × 10 8×10 -1 1×10 1×10 Ta-1793 × 10 3×10 1×10 1×10 Ta-1829 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Terbium (65) Tb-1498 × 10 -1 8×10 -1 1×10 1×10 Tb-1574 × 10 4×10 1×10 1×10 Tb-1581 × 10 1×10 1×10 1×10 Tb-1601 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Tb-1613 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Technetium (43) Tc-95m(a)2×10 2×10 1×10 1×10 Tc-964 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Tc-96m(a)4×10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Tc-97Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Tc-97m4 × 10 1×10 1×10 1×10 Tc-988 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Tc-994 × 10 9×10 -1 1×10 1×10 Tc-99m1 × 10 4×10 1×10 1×10 Tellur (52) Te-1212 × 10 2×10 1×10 1×10 Te-121m5 × 10 3×10 1×10 1×10 Te-123m8 × 10 1×10 1×10 1×10 Te-125m2 × 10 9×10 -1 1×10 1×10 Te-1272 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Te-127m(a)2×10 5×10 -1 1×10 1×10 Te-1297 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Te-129m(a)8×10 -1 4×10 -1 1×10 1×10
2.7.2.2

Bestimmung der Aktivitätswerte

2.7.2.2

.1

Tabelle 2.7.2.2.1 – Grundlegende Radionuklidwerte für einzelne Radionuklide Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Actinium (89) Ac-225(a)8×10 -1 6×10 -3 1×10 1×10 Ac-227(a)9×10 -1 9×10 -5 1×10 -1 1×10 Ac-2286 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Silber (47) Ag-1052 × 10 2×10 1×10 1×10 Ag-108m(a)7×10 -1 7×10 -1 1×10

(b)
1×10
(b)
Ag-110m(a)4×10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Ag-1112 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Aluminium (13) Al-261 × 10 -1 1×10 -1 1×10 1×10 Americium (95) Am-2411 × 10 1×10 -3 1×10 1×10 Am-242m(a)1×10 1×10 -3 1×10
(b)
1×10
(b)
Am-243(a)5×10 1×10 -3 1×10
(b)
1×10
(b)
Argon (18) Ar-374 × 10 4×10 1×10 1×10 Ar-394 × 10 2×10 1×10 1×10 Ar-413 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Arsen (33) As-723 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 As-734 × 10 4×10 1×10 1×10 As-741 × 10 9×10 -1 1×10 1×10 As-763 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 As-772 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Astat (85) At-211(a)2×10 5×10 -1 1×10 1×10 Gold (79) Au-1937 × 10 2×10 1×10 1×10 Au-1941 × 10 1×10 1×10 1×10 Au-1951 × 10 6×10 1×10 1×10 Au-1981 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Au-1991 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Barium (56) Ba-131(a)2×10 2×10 1×10 1×10 Ba-1333 × 10 3×10 1×10 1×10
2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Ba-133m2 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Ba-135m2 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Ba-140(a)5×10 -1 3×10 -1 1×10

(b)
1×10
(b)
Beryllium (4) Be-72 × 10 2×10 1×10 1×10 Be-104 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Bismut (83) Bi-2057 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Bi-2063 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Bi-2077 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Bi-2101 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Bi-210m(a)6×10 -1 2×10 -2 1×10 1×10 Bi-212(a)7×10 -1 6×10 -1 1×10
(b)
1×10
(b)
Berkelium (97) Bk-2478 × 10 8×10 -4 1×10 1×10 Bk-249(a)4×10 3×10 -1 1×10 1×10 Brom (35) Br-764 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Br-773 × 10 3×10 1×10 1×10 Br-824 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Kohlenstoff (6) C-111 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 C-144 × 10 3×10 1×10 1×10 Calcium (20) Ca-41Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Ca-454 × 10 1×10 1×10 1×10 Ca-47(a)3×10 3×10 -1 1×10 1×10 Cadmium (48) Cd-1093 × 10 2×10 1×10 1×10 Cd-113m4 × 10 5×10 -1 1×10 1×10 Cd-115(a)3×10 4×10 -1 1×10 1×10 Cd-115m5 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Cer (58) Ce-1397 × 10 2×10 1×10 1×10 Ce-1412 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Ce-1439 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Ce-144(a)2×10 -1 2×10 -1 1×10
(b)
1×10
(b)

144Amdt. 42-24

2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Californium (98) Cf-2484 × 10 6×10 -3 1×10 1×10 Cf-2493 × 10 8×10 -4 1×10 1×10 Cf-2502 × 10 2×10 -3 1×10 1×10 Cf-2517 × 10 7×10 -4 1×10 1×10 Cf-2521 × 10 -1 3×10 -3 1×10 1×10 Cf-253(a)4×10 4×10 -2 1×10 1×10 Cf-2541 × 10 -3 1×10 -3 1×10 1×10 Chlor (17) Cl-361 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Cl-382 × 10 -1 2×10 -1 1×10 1×10 Curium (96) Cm-2404 × 10 2×10 -2 1×10 1×10 Cm-2412 × 10 1×10 1×10 1×10 Cm-2424 × 10 1×10 -2 1×10 1×10 Cm-2439 × 10 1×10 -3 1×10 1×10 Cm-2442 × 10 2×10 -3 1×10 1×10 Cm-2459 × 10 9×10 -4 1×10 1×10 Cm-2469 × 10 9×10 -4 1×10 1×10 Cm-247(a)3×10 1×10 -3 1×10 1×10 Cm-2482 × 10 -2 3×10 -4 1×10 1×10 Cobalt (27) Co-555 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Co-563 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Co-571 × 10 1×10 1×10 1×10 Co-581 × 10 1×10 1×10 1×10 Co-58m4 × 10 4×10 1×10 1×10 Co-604 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Chrom (24) Cr-513 × 10 3×10 1×10 1×10 Caesium (55) Cs-1294 × 10 4×10 1×10 1×10 Cs-1313 × 10 3×10 1×10 1×10 Cs-1321 × 10 1×10 1×10 1×10 Cs-1347 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Cs-134m4 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Cs-1354 × 10 1×10 1×10 1×10 Cs-1365 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10

2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Cs-137(a)2×10 6×10 -1 1×10

(b)
1×10
(b)
Kupfer (29) Cu-646 × 10 1×10 1×10 1×10 Cu-671 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Dysprosium (66) Dy-1592 × 10 2×10 1×10 1×10 Dy-1659 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Dy-166(a)9×10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Erbium (68) Er-1694 × 10 1×10 1×10 1×10 Er-1718 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Europium (63) Eu-1472 × 10 2×10 1×10 1×10 Eu-1485 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Eu-1492 × 10 2×10 1×10 1×10 Eu-150 (kurzlebig)2 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Eu-150 (langlebig)7 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Eu-1521 × 10 1×10 1×10 1×10 Eu-152m8 × 10 -1 8×10 -1 1×10 1×10 Eu-1549 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Eu-1552 × 10 3×10 1×10 1×10 Eu-1567 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Fluor (9) F-181 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Eisen (26) Fe-52(a)3×10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Fe-554 × 10 4×10 1×10 1×10 Fe-599 × 10 -1 9×10 -1 1×10 1×10 Fe-60(a)4×10 2×10 -1 1×10 1×10 Gallium (31) Ga-677 × 10 3×10 1×10 1×10 Ga-685 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Ga-724 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Gadolinium (64) Gd-146(a)5×10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Gd-1482 × 10 2×10 -3 1×10 1×10 Gd-1531 × 10 9×10 1×10 1×10 Gd-1593 × 10 6×10 -1 1×10 1×10

146Amdt. 42-24

2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Germanium (32) Ge-68(a)5×10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Ge-691 × 10 1×10 1×10 1×10 Ge-714 × 10 4×10 1×10 1×10 Ge-773 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Hafnium (72) Hf-172(a)6×10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Hf-1753 × 10 3×10 1×10 1×10 Hf-1812 × 10 5×10 -1 1×10 1×10 Hf-182Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Quecksilber (80) Hg-194(a)1×10 1×10 1×10 1×10 Hg-195m(a)3×10 7×10 -1 1×10 1×10 Hg-1972 × 10 1×10 1×10 1×10 Hg-197m1 × 10 4×10 -1 1×10 1×10 Hg-2035 × 10 1×10 1×10 1×10 Holmium (67) Ho-1664 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Ho-166m6 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Iod (53) I-1236 × 10 3×10 1×10 1×10 I-1241 × 10 1×10 1×10 1×10 I-1252 × 10 3×10 1×10 1×10 I-1262 × 10 1×10 1×10 1×10 I-129Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 I-1313 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 I-1324 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 I-1337 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 I-1343 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 I-135(a)6×10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Indium (49) In-1113 × 10 3×10 1×10 1×10 In-113m4 × 10 2×10 1×10 1×10 In-114m(a)1×10 5×10 -1 1×10 1×10 In-115m7 × 10 1×10 1×10 1×10

2.7.2.2

.1

Ru-106Rh-106 Pd-103Rh-103m Ag-108mAg-108 Ag-110mAg-110 Cd-115In-115m In-114mIn-114 Sn-113In-113m Sn-121mSn-121 Sn-126Sb-126m Te-118Sb-118 Te-127mTe-127 Te-129mTe-129 Te-131mTe-131 Te-132I-132 I-135Xe-135m Xe-122I-122 Cs-137Ba-137m Ba-131Cs-131 Ba-140La-140 Ce-144Pr-144m, Pr-144 Pm-148mPm-148 Gd-146Eu-146 Dy-166Ho-166 Hf-172Lu-172 W-178Ta-178 W-188Re-188 Re-189Os-189m Os-194Ir-194 Ir-189Os-189m Pt-188Ir-188 Hg-194Au-194 Hg-195mHg-195 Pb-210Bi-210 Pb-212Bi-212, Tl-208, Po-212 Bi-210mTl-206 Bi-212Tl-208, Po-212 At-211Po-211 Rn-222Po-218, Pb-214, At-218, Bi-214, Po-214 Ra-223Rn-219, Po-215, Pb-211, Bi-211, Po-211, Tl-207 Ra-224Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208, Po-212 Ra-225Ac-225, Fr-221, At-217, Bi-213, Tl-209, Po-213, Pb-209 Ra-226Rn-222, Po-218, Pb-214, At-218, Bi-214, Po-214 Ra-228Ac-228 Ac-225Fr-221, At-217, Bi-213, Tl-209, Po-213, Pb-209 Ac-227Fr-223 Th-228Ra-224, Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208, Po-212 Th-234Pa-234m, Pa-234 Pa-230Ac-226, Th-226, Fr-222, Ra-222, Rn-218, Po-214 U-230Th-226, Ra-222, Rn-218, Po-214 U-235Th-231 Pu-241U-237 Pu-244U-240, Np-240m Am-242mAm-242, Np-238 Am-243Np-239 Cm-247Pu-243 Bk-249Am-245 Cf-253Cm-249

2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Iridium (77) Ir-189(a)1×10 1×10 1×10 1×10 Ir-1907 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Ir-1921 × 10

(c)
6×10 -1 1×10 1×10 Ir-193m4 × 10 4×10 1×10 1×10 Ir-1943 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Kalium (19) K-409 × 10 -1 9×10 -1 1×10 1×10 K-422 × 10 -1 2×10 -1 1×10 1×10 K-437 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Krypton (36) Kr-794 × 10 2×10 1×10 1×10 Kr-814 × 10 4×10 1×10 1×10 Kr-851 × 10 1×10 1×10 1×10 Kr-85m8 × 10 3×10 1×10 1×10 Kr-872 × 10 -1 2×10 -1 1×10 1×10 Lanthan (57) La-1373 × 10 6×10 1×10 1×10 La-1404 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Lutetium (71) Lu-1726 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Lu-1738 × 10 8×10 1×10 1×10 Lu-1749 × 10 9×10 1×10 1×10 Lu-174m2 × 10 1×10 1×10 1×10 Lu-1773 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Magnesium (12) Mg-28(a)3×10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Mangan (25) Mn-523 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Mn-53Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Mn-541 × 10 1×10 1×10 1×10 Mn-563 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Molybdän (42) Mo-934 × 10 2×10 1×10 1×10 Mo-99(a)1×10 6×10 -1 1×10 1×10 Stickstoff (7) N-139 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10

148Amdt. 42-24

2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Natrium (11) Na-225 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Na-242 × 10 -1 2×10 -1 1×10 1×10 Niob (41) Nb-93m4 × 10 3×10 1×10 1×10 Nb-947 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Nb-951 × 10 1×10 1×10 1×10 Nb-979 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Neodym (60) Nd-1476 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Nd-1496 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Nickel (28) Ni-576 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Ni-59Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Ni-634 × 10 3×10 1×10 1×10 Ni-654 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Neptunium (93) Np-2354 × 10 4×10 1×10 1×10 Np-236 (kurzlebig)2 × 10 2×10 1×10 1×10 Np-236 (langlebig)9 × 10 2×10 -2 1×10 1×10 Np-2372 × 10 2×10 -3 1×10

(b)
1×10
(b)
Np-2397 × 10 4×10 -1 1×10 1×10 Osmium (76) Os-1851 × 10 1×10 1×10 1×10 Os-1911 × 10 2×10 1×10 1×10 Os-191m4 × 10 3×10 1×10 1×10 Os-1932 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Os-194(a)3×10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Phosphor (15) P-325 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 P-334 × 10 1×10 1×10 1×10 Protactinium (91) Pa-230(a)2×10 7×10 -2 1×10 1×10 Pa-2314 × 10 4×10 -4 1×10 1×10 Pa-2335 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Blei (82) Pb-2011 × 10 1×10 1×10 1×10
2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Pb-2024 × 10 2×10 1×10 1×10 Pb-2034 × 10 3×10 1×10 1×10 Pb-205Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Pb-210(a)1×10 5×10 -2 1×10

(b)
1×10
(b)
Pb-212(a)7×10 -1 2×10 -1 1×10
(b)
1×10
(b)
Palladium (46) Pd-103(a)4×10 4×10 1×10 1×10 Pd-107Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Pd-1092 × 10 5×10 -1 1×10 1×10 Promethium (61) Pm-1433 × 10 3×10 1×10 1×10 Pm-1447 × 10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Pm-1453 × 10 1×10 1×10 1×10 Pm-1474 × 10 2×10 1×10 1×10 Pm-148m(a)8×10 -1 7×10 -1 1×10 1×10 Pm-1492 × 10 6×10 1×10 1×10 Pm-1512 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Polonium (84) Po-2104 × 10 2×10 -2 1×10 1×10 Praseodym (59) Pr-1424 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Pr-1433 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Platin (78) Pt-188(a)1×10 8×10 -1 1×10 1×10 Pt-1914 × 10 3×10 1×10 1×10 Pt-1934 × 10 4×10 1×10 1×10 Pt-193m4 × 10 5×10 -1 1×10 1×10 Pt-195m1 × 10 5×10 -1 1×10 1×10 Pt-1972 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Pt-197m1 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Plutonium (94) Pu-2363 × 10 3×10 -3 1×10 1×10 Pu-2372 × 10 2×10 1×10 1×10 Pu-2381 × 10 1×10 -3 1×10 1×10 Pu-2391 × 10 1×10 -3 1×10 1×10 Pu-2401 × 10 1×10 -3 1×10 1×10

150Amdt. 42-24

2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Pu-241(a)4×10 6×10 -2 1×10 1×10 Pu-2421 × 10 1×10 -3 1×10 1×10 Pu-244(a)4×10 -1 1×10 -3 1×10 1×10 Radium (88) Ra-223(a)4×10 -1 7×10 -3 1×10

(b)
1×10
(b)
Ra-224(a)4×10 -1 2×10 -2 1×10
(b)
1×10
(b)
Ra-225(a)2×10 -1 4×10 -3 1×10 1×10 Ra-226(a)2×10 -1 3×10 -3 1×10
(b)
1×10
(b)
Ra-228(a)6×10 -1 2×10 -2 1×10
(b)
1×10
(b)
Rubidium (37) Rb-812 × 10 8×10 -1 1×10 1×10 Rb-83(a)2×10 2×10 1×10 1×10 Rb-841 × 10 1×10 1×10 1×10 Rb-865 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Rb-87Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Rb (natürlich)Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Rhenium (75) Re-1841 × 10 1×10 1×10 1×10 Re-184m3 × 10 1×10 1×10 1×10 Re-1862 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Re-187Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Re-1884 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Re-189(a)3×10 6×10 -1 1×10 1×10 Re (natürlich)Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Rhodium (45) Rh-992 × 10 2×10 1×10 1×10 Rh-1014 × 10 3×10 1×10 1×10 Rh-1025 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Rh-102m2 × 10 2×10 1×10 1×10 Rh-103m4 × 10 4×10 1×10 1×10 Rh-1051 × 10 8×10 -1 1×10 1×10 Radon (86) Rn-222(a)3×10 -1 4×10 -3 1×10
(b)
1×10
(b)
Ruthenium (44) Ru-975 × 10 5×10 1×10 1×10
2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Ru-103(a)2×10 2×10 1×10 1×10 Ru-1051 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Ru-106(a)2×10 -1 2×10 -1 1×10

(b)
1×10
(b)
Schwefel (16) S-354 × 10 3×10 1×10 1×10 Antimon (51) Sb-1224 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Sb-1246 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Sb-1252 × 10 1×10 1×10 1×10 Sb-1264 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Scandium (21) Sc-445 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Sc-465 × 10 -1 5×10 -1 1×10 1×10 Sc-471 × 10 7×10 -1 1×10 1×10 Sc-483 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Selen (34) Se-753 × 10 3×10 1×10 1×10 Se-794 × 10 2×10 1×10 1×10 Silicium (14) Si-316 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Si-324 × 10 5×10 -1 1×10 1×10 Samarium (62) Sm-1451 × 10 1×10 1×10 1×10 Sm-147Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10 1×10 Sm-1514 × 10 1×10 1×10 1×10 Sm-1539 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Zinn (50) Sn-113(a)4×10 2×10 1×10 1×10 Sn-117m7 × 10 4×10 -1 1×10 1×10 Sn-119m4 × 10 3×10 1×10 1×10 Sn-121m(a)4×10 9×10 -1 1×10 1×10 Sn-1238 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Sn-1254 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Sn-126(a)6×10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Strontium (38) Sr-82(a)2×10 -1 2×10 -1 1×10 1×10 Sr-831 × 10 1×10 1×10 1×10

152Amdt. 42-24

2.7.2.2

.1

Radionuklid (Atomzahl)A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) Xe-1353 × 10 2×10 1×10 1×10 Yttrium (39) Y-87(a)1×10 1×10 1×10 1×10 Y-884 × 10 -1 4×10 -1 1×10 1×10 Y-903 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Y-916 × 10 -1 6×10 -1 1×10 1×10 Y-91m2 × 10 2×10 1×10 1×10 Y-922 × 10 -1 2×10 -1 1×10 1×10 Y-933 × 10 -1 3×10 -1 1×10 1×10 Ytterbium (70) Yb-1694 × 10 1×10 1×10 1×10 Yb-1753 × 10 9×10 -1 1×10 1×10 Zink (30) Zn-652 × 10 2×10 1×10 1×10 Zn-693 × 10 6×10 -1 1×10 1×10 Zn-69m(a)3×10 6×10 -1 1×10 1×10 Zirconium (40) Zr-883 × 10 3×10 1×10 1×10 Zr-93Unbegrenzt Unbegrenzt 1×10

(b)
1×10
(b)
Zr-95(a)2×10 8×10 -1 1×10 1×10 Zr-97(a)4×10 -1 4×10 -1 1×10
(b)
1×10
(b)
(a)
DieA -und/oderA -Werte dieser Ausgangsnuklide schließen Beiträge ihrer Folgenuklide mit einer Halbwertszeit von weniger als 10 Tagen wie folgt ein: Mg-28Al-28 Ar-42K-42 Ca-47Sc-47 Ti-44Sc-44 Fe-52Mn-52m Fe-60Co-60m Zn-69mZn-69 Ge-68Ga-68 Rb-83Kr-83m Sr-82Rb-82 Sr-90Y-90 Sr-91Y-91m Sr-92Y-92 Y-87Sr-87m Zr-95Nb-95m Zr-97Nb-97m, Nb-97 Mo-99Tc-99m Tc-95mTc-95 Tc-96mTc-96 Ru-103Rh-103m

156Amdt. 42-24

2.7.2.2.1

Die folgenden grundlegenden Werte für die einzelnen Radionuklide sind in Tabelle 2.7.2.2.1 angege-

ben:

.1
A undAin TBq;
.2
Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe in Bq/g und
.3
Aktivitätsgrenzwerte für freigestellte Sendungen in Bq.

142Amdt. 42-24

2.7.2.2.2

Für einzelne Radionuklide

.1
die nicht in Tabelle 2.7.2.2.1 aufgeführt sind, ist für die Bestimmung der in 2.7.2.2.1 genannten grundlegenden Radionuklidwerte eine multilaterale Genehmigung erforderlich. Für diese Radionuklide müssen die Aktivitätskonzentrationsgrenzwerte für freigestellte Stoffe und die Aktivitätsgrenzwerte für freigestellte Sendungen gemäß den in den „Radiation Protection and Safety of Radiation Sources: International Basic Safety Standards“ (Strahlenschutz und Sicherheit von Strahlungsquellen: Internationale grundlegende Sicherheitsnormen), IAEA Safety Standards Series No. GSR Teil 3, IAEA, Wien (2014) aufgestellten Grundsätzen berechnet werden. Es ist zulässig, einenA -Wert zu verwenden, der gemäß der Empfehlung der Internationalen Strahlenschutzkommission (International Commission on Radiological Protection – ICRP) unter Verwendung eines Dosiskoeffizienten für

158Amdt. 42-24

2.7.2.2.5

Wenn die Identität jedes Radionuklids bekannt ist, aber die Einzelaktivitäten einiger Radionuklide unbe-

kannt sind, dürfen die Radionuklide in Gruppen zusammengefasst werden und der jeweils niedrigste entsprechende Radionuklidwert für die Radionuklide in jeder Gruppe bei der Anwendung der Formeln in 2.7.2.2.4 und 2.7.2.4.4 verwendet werden. Basis für die Gruppeneinteilung können die gesamte Alphaaktivität und die gesamte Beta-/Gammaaktivität sein, sofern diese bekannt sind, wobei die niedrigsten Radionuklidwerte für Alphastrahler bzw. Beta-/Gammastrahler zu verwenden sind.

2.7.2.2.6

anzuwenden, außer dass für Krypton-85 ein effektiverA

(i)
-Wert von 10A verwendet werdenkann. Für den unter 6.4.10.3 (a) genannten Fall sind bei der Bewertung die äußeren Kontaminationsgrenzwerte gemäß 4.1.9.1.2 zu berücksichtigen. 6.4.10.4Ein Versandstück muss so ausgelegt sein, dass die dichte Umschließung nicht bricht, wenn es der gesteigerten Wassertauchprüfung gemäß 6.4.18 unterzogen wird.
6.4.11

Vorschriften für Versandstücke, die spaltbare Stoffe enthalten

6.4.11.1

Spaltbare Stoffe sind so zu befördern, dass:

(a)
bei Routine-Beförderungsbedingungen, normalen Beförderungsbedingungen und Unfall-Beförderungsbedingungen die Unterkritikalität gewährleistet bleibt; insbesondere sind folgende mögliche Ereignisse zu berücksichtigen:
(i)
Eindringen von Wasser in Versandstücke oder Auslaufen von Wasser aus diesen;
(ii)
Verlust von Wirksamkeit eingebauterNeutronenabsorber oder -moderatoren;
2.7.2.2.6

Für einzelne Radionuklide oder Radionuklidgemische, für die keine relevanten Daten vorliegen, sind die

Werte aus Tabelle 2.7.2.2.2 anzuwenden.

2.7.2.3

Bestimmung anderer Stoffeigenschaften

2.7.2.3.1

Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (LSA)

2.7.2.3.1

.1

(bleibt offen)

2.7.2.3.1.2

LSA-Stoffe werden in drei Gruppen unterteilt:

.1
LSA-I:
.1
Uran- oder Thoriumerze und deren Konzentrate sowie andere Erze, die in der Natur vorkommende Radionuklide enthalten;
.2
natürliches Uran, abgereichertes Uran, natürliches Thorium oder deren Verbindungen oder Gemische, die unbestrahlt und in festem oder flüssigem Zustand sind;
.3
radioaktiveStoffe,fürdiederA -Wert unbegrenzt ist. Spaltbare Stoffe dürfen nur eingeschlossen werden, wenn sie nach 2.7.2.3.5 freigestellt sind;
.4
andere radioaktive Stoffe, in denen die Aktivität im gesamten Stoff verteilt ist und die geschätzte mittlere spezifische Aktivität das Dreißigfache der Werte der in 2.7.2.2.1 bis 2.7.2.2.6 festgelegten Aktivitätskonzentration nicht überschreitet. Spaltbare Stoffe dürfen nur eingeschlossen werden, wenn sie nach 2.7.2.3.5 freigestellt sind.
.2
LSA-II:
.1
Wasser mit einer Tritium-Konzentration bis zu 0,8 TBq/L;
.2
andere Stoffe, in denen die Aktivität im gesamten Stoff verteilt ist und die geschätzte mittlere spezifische Aktivität 10 -4 A /g bei festen Stoffen und Gasen und 10 -5 A /g bei flüssigen Stoffennicht überschreitet.
.3
LSA-III – Feste Stoffe ausgenommen pulverförmige Stoffe (z. B. verfestigte Abfälle, aktivierte Stoffe), bei denen:
.1
die radioaktiven Stoffe in einem gesamten festen Stoff oder in einer gesamten Ansammlung fester Gegenstände verteilt sind oder in einem festen kompakten Bindemittel (wie Beton, Bitumen und Keramik) im Wesentlichen gleichmäßig verteilt sind;
.2
die geschätzte mittlere spezifische Aktivität des festen Stoffes mit Ausnahme des Abschirmmaterials 2 × 10 -3 A /g nicht übersteigt.
2.7.2.3.1.3

(gestrichen)

2.7.2.3.1.4

(gestrichen)

2.7.2.3.1.5

(gestrichen)

160Amdt. 42-24

2.7.2.3.2

Oberflächenkontaminierter Gegenstand (SCO)

SCOwerdenindreiGruppenunterteilt:

.1
SCO-I: Ein fester Gegenstand, auf dem:
.1
die nicht festhaftende Kontamination auf der zugänglichen Oberfläche, gemittelt über 300 cm (oder über die Gesamtoberfläche bei weniger als 300 cm ), 4 Bq/cm für Beta- und Gammastrahler sowie Alphastrahler geringer Toxizität oder 0,4 Bq/cm für alle anderen Alphastrahler nicht überschreitet;
.2
die festhaftende Kontamination auf der zugänglichen Oberfläche, gemittelt über 300 cm (oder über die Gesamtoberfläche bei weniger als 300 cm ), 4 × 10 Bq/cmfür Beta- und Gammastrahler sowie Alphastrahler geringer Toxizität oder 4 × 10 Bq/cmfür alle anderen Alphastrahler nicht überschreitet und
.3
die Summe aus nicht festhaftender Kontamination und festhaftender Kontamination auf der unzugänglichen Oberfläche, gemittelt über 300 cm (oder über die Gesamtoberfläche bei weniger als 300 cm ), 4 × 10 Bq/cmfür Beta- und Gammastrahler sowie Alphastrahler geringer Toxizität oder 4 × 10 Bq/cmfür alle anderen Alphastrahler nicht überschreitet.
.2
SCO-II: Ein fester Gegenstand, auf dessen Oberfläche entweder die festhaftende oder die nicht festhaftende Kontamination die unter .1 für SCO-I festgelegten, jeweils zutreffenden Grenzwerte überschreitet und auf dem:
.1
die nicht festhaftende Kontamination auf der zugänglichen Oberfläche, gemittelt über 300 cm (oder über die Gesamtoberfläche bei weniger als 300 cm ), 400 Bq/cm für Beta- und Gammastrahler sowie Alphastrahler geringer Toxizität oder 40 Bq/cm für alle anderen Alphastrahler nicht überschreitet;
.2
die festhaftende Kontamination auf der zugänglichen Oberfläche, gemittelt über 300 cm (oder über die Gesamtoberfläche bei weniger als 300 cm ), 8 × 10 Bq/cmfür Beta- und Gammastrahler sowie Alphastrahler geringer Toxizität oder 8 × 10 Bq/cmfür alle anderen Alphastrahler nicht überschreitet und
.3
die Summe aus nicht festhaftender Kontamination und festhaftender Kontamination auf der unzugänglichen Oberfläche, gemittelt über 300 cm (oder über die Gesamtoberfläche bei weniger als 300 cm ), 8 × 10 Bq/cmfür Beta- und Gammastrahler sowie Alphastrahler geringer Toxizität oder 8 × 10 Bq/cmfür alle anderen Alphastrahler nicht überschreitet.
.3
SCO-III: Ein großer fester Gegenstand, der wegen seiner Größe nicht in einer in diesem Code beschriebenen Versandstückart befördert werden kann und bei dem:
.1
alle Öffnungen abgedichtet sind, um die Freisetzung radioaktiver Stoffe während der in
2.7.2.3.3

.4

Prüfmuster, die die radioaktiven Stoffe in besonderer Form darstellen oder simulieren, müssen der in

162Amdt. 42-24

2.7.2.3.3

.3

Der Nachweis der Einhaltung der nach 2.7.2.3.3.2 geforderten Leistungsvorgaben muss gemäß 6.4.12.1 und 6.4.12.2 erfolgen.

2.7.2.3.3

.2

Radioaktive Stoffe in besonderer Form müssen so beschaffen oder ausgelegt sein, dass sie, wenn sie den Prüfungen nach 2.7.2.3.3.4 bis 2.7.2.3.3.8 unterzogen werden, folgende Vorschriften erfüllen:

.1
Sie dürfen bei den Stoßempfindlichkeits-, Schlag- und Biegeprüfungen nach 2.7.2.3.3.5.1,
2.7.2.3.3

.6

.1
Stoßempfindlichkeitsprüfung der Klasse 4, sofern dieMasse der radioaktiven Stoffe in besonderer Form kleiner als 200 g ist;
.2
Stoßempfindlichkeitsprüfung der Klasse 5, sofern dieMasse der radioaktiven Stoffe in besonderer Form mindestens 200 g, aber kleiner als 500 g ist;
.2
der in 2.7.2.3.3.5.4 vorgeschriebenen Prüfung, wenn die Prüfmuster alternativ der Erhitzungsprü- fung der Klasse 6 gemäß Norm ISO 2919:2012 „Radiation protection – Sealed radioactive sources – General requirements and classification“ („Strahlenschutz – Umschlossene radioaktive Stoffe – Allgemeine Anforderungen und Klassifikation“) unterzogen werden.
2.7.2.3.3.5.2

, 2.7.2.3.3.5.3 und, sofern anwendbar, nach 2.7.2.3.3.6.1 weder zerbrechen noch zersplit-

tern.

.2
Sie dürfen bei der anzuwendenden Erhitzungsprüfung nach 2.7.2.3.3.5.4 oder, sofern anwendbar, nach 2.7.2.3.3.6.2 weder schmelzen noch dispergieren.
.3
Die Aktivität im Wasser darf nach den Auslaugprüfungen nach 2.7.2.3.3.7 und 2.7.2.3.3.8 2 kBq nicht überschreiten; alternativ darf bei umschlossenen Quellen die Undichtheitsrate bei dem volumetrischen Dichtheitsprüfverfahren gemäß Norm ISO 9978:1992 „Radiation protection – Sealed radioactive sources – Leackage test methods“ („Strahlenschutz – Geschlossene radioaktive Quellen – Dichtheitsprüfungen“) den anwendbaren und von der zuständigen Behörde akzeptierten Grenzwert nicht überschreiten.
2.7.2.3.3.7

Bei Prüfmustern, die nicht dispergierbare feste Stoffe darstellen oder simulieren, ist folgende Auslaug-

prüfung durchzuführen:

.1
Das Prüfmuster ist sieben Tage in Wasser bei Umgebungstemperatur einzutauchen. Das für die Prü- fung zu verwendende Wasservolumen muss ausreichend sein, dass am Ende des Zeitraums von sieben Tagen das freie Volumen des nicht absorbierten und ungebundenen Wassers noch mindestens 10 % des Volumens des festen Prüfmusters beträgt. Das Wasser muss zu Beginn einen pH-Wert von 6 bis 8 und eine maximale Leitfähigkeit von 1 mS/m bei 20 °C aufweisen.
.2
Das Wasser und das Prüfmuster sind dann auf eine Temperatur von (50 ± 5) °C zu erhitzen und vier Stunden bei dieser Temperatur zu belassen.
.3
Danach ist die Aktivität des Wassers zu bestimmen.
.4
Anschließend ist das Prüfmuster mindestens sieben Tage in unbewegter Luft bei mindestens 30 °C und einer relativen Feuchtigkeit von mindestens 90 % zu lagern.
.5
DasPrüfmusterwirddanninWasservonderselbenBeschaffenheitwiein.1eingetaucht,dasWasser und das Prüfmuster werden auf eine Temperatur von (50 ± 5) °C erhitzt und vier Stunden bei dieser Temperatur belassen.
.6
Danach ist die Aktivität des Wassers zu bestimmen.
2.7.2.3.3.8

Bei Prüfmustern, die in eine dichte Kapseleingeschlossene radioaktive Stoffe darstellen oder simulieren,

ist entweder eine Auslaugprüfung oder eine volumetrische Dichtheitsprüfung wie folgt durchzuführen:

.1
Die Auslaugprüfung besteht aus folgenden Schritten:
.1
Das Prüfmuster ist in Wasser bei Umgebungstemperatur einzutauchen. Das Wasser muss zu Beginn einen pH-Wert von 6 bis 8 und eine maximale Leitfähigkeit von 1 mS/m bei 20 °C aufweisen.
.2
Wasser und Prüfmuster werden dann auf eine Temperatur von (50 ± 5) °C erhitzt und vier Stunden bei dieser Temperatur belassen.
.3
Danach ist die Aktivität des Wassers zu bestimmen.
.4
Anschließend ist das Prüfmuster mindestens sieben Tage in unbewegter Luft bei mindestens 30 °C und einer relativen Feuchtigkeit von mindestens 90 % zu lagern.
.5
Die Schritte gemäß .1, .2 und .3 sind zu wiederholen.
.2
Die alternative volumetrische Dichtheitsprüfung muss eine der in der Norm ISO 9978:1992 „Radiation protection – Sealed radioactive sources – Leackage test methods“ („Strahlenschutz; Geschlossene radioaktive Quellen – Dichtheitsprüfungen“) beschriebenen Prüfungen, sofern sie für die zuständige Behörde annehmbar sind, umfassen.
2.7.2.3.4

.1

.2
Bei den in 6.4.20.3 und 6.4.20.4 festgelegten Prüfungen darf die Freisetzung in Luft von Gas und Partikeln bis zu einem aerodynamischen äquivalenten Durchmesser von 100Tm den Wert von 100 A nicht überschreiten. Für jede Prüfung darf ein separates Prüfmuster verwendet werden.
.3
Bei der in 2.7.2.3.4.3 festgelegten Prüfung darf die Aktivität im Wasser 100A nicht übersteigen. Bei der Anwendung dieser Prüfung sind die in 2.7.2.3.4.1.2 festgelegten Beschädigungen durch die Prü- fungen zu berücksichtigen.
2.7.2.3.4

Gering dispergierbare radioaktive Stoffe

2.7.2.3.4.1

Für die Bauart gering dispergierbarer radioaktiver Stoffe ist eine multilaterale Zulassung erforderlich.

Gering dispergierbare radioaktive Stoffe müssen so beschaffen sein, dass die Gesamtmenge dieser radioaktiven Stoffe in einem Versandstück unter Berücksichtigung der Vorschriften in 6.4.8.14 die folgendenVorschriftenerfüllt:

.1
Die Dosisleistung darf in einem Abstand von 3 m vom unabgeschirmten radioaktiven Stoff 10 mSv/ h nicht übersteigen.
2.7.2.3.4.2

Gering dispergierbare radioaktive Stoffe sind wie folgt zu prüfen:

Ein Prüfmuster, das einen gering dispergierbaren radioaktiven Stoff darstellt oder simuliert, muss der in

164Amdt. 42-24

2.7.2.3.6

Spaltbare Stoffe, die gemäß 2.7.2.3.5.6 von der Klassifizierung als „SPALTBAR“ ausgenommen sind, müs-

sen unter den folgenden Bedingungen unterkritisch sein, ohne dass eine Überwachung der Ansammlung notwendig ist:

.1
den Bedingungen in 6.4.11.1 (a);
.2
den Bedingungen, die mit den in 6.4.11.12 (b) und 6.4.11.13 (b) für Versandstücke festgelegten Bewertungsvorschriften im Einklang sind; und
.3
den Bedingungen in 6.4.11.11 (a) bei Beförderungen per Flugzeug.
2.7.2.4

Klassifizierung von Versandstücken oder unverpackten Stoffen

Die Menge radioaktiver Stoffe in einem Versandstück darf die nachfolgend festgelegten, dem Versandstück-Typ entsprechenden Grenzwerte nicht übersteigen.

2.7.2.4.1

Klassifizierung als freigestelltes Versandstück

2.7.2.4.1.1

Ein Versandstück darf als freigestelltes Versandstück klassifiziert werden, wenn es eine der folgenden

Bedingungen erfüllt:

.1
es handelt sich um ein leeres Versandstück, das radioaktive Stoffe enthalten hat;
.2
es enthält Instrumente oder Fabrikate, welche die in den Spalten 2 und 3 der Tabelle 2.7.2.4.1.2 festgelegten Aktivitätsgrenzwerte nicht überschreiten;
.3
es enthält Fabrikate, die aus natürlichem Uran, abgereichertem Uran oder natürlichem Thorium hergestellt sind;
.4
es enthält radioaktive Stoffe, welche die in der Spalte 4 der Tabelle 2.7.2.4.1.2 festgelegten Aktivitätsgrenzwerte nicht überschreiten, oder
.5
es enthält weniger als 0,1 kg Uranhexafluorid, das die in Spalte 4 der Tabelle 2.7.2.4.1.2 festgelegten Aktivitätsgrenzwerte nicht überschreitet.
2.7.2.4.1.2

Ein Versandstück, das radioaktive Stoffe enthält, darf als freigestelltes Versandstück klassifiziert werden,

vorausgesetzt, die Dosisleistung überschreitet an keinem Punkt der Außenfläche des Versandstückes 5 TSv/h. Tabelle 2.7.2.4.1.2 – Aktivitätsgrenzwerte für freigestellte Versandstücke Aggregatzustand des Inhalts Instrumente oder FabrikateStoffe Grenzwerte je Einzelstück

a)
Grenzwerte je Versandstück
a)
Grenzwerte je Versandstück
a)
(1)(2)(3)(4) feste Stoffe in besonderer Form10 -2 A A -3 A in anderer Form10 -2 A A -3 A flüssige Stoffe10 -3 A -1 A -4 A Gase Tritium2 × 10 -2 A 2×10 -1 A 2×10 -2 A in besonderer Form10 -3 A -2 A -3 A in anderer Form10 -3 A -2 A -3 A
a)
Für Radionuklidgemische siehe 2.7.2.2.4 bis 2.7.2.2.6.
2.7.2.4.1.3

Radioaktive Stoffe, die in einem Instrument oder Fabrikat eingeschlossen oder als Bauteil enthalten

sind, dürfen der UN-Nummer 2911 RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – INSTRUMENTE oder FABRIKATE zugeordnet werden, vorausgesetzt:

.1
die Dosisleistung ist in 10 cm Abstand von jedem Punkt der Außenfläche jedes unverpackten Instruments oder Fabrikats nicht größer als 0,1 mSv/h, und
.2
jedes Instrument oder Fabrikat ist auf seiner Außenfläche mit dem Kennzeichen „RADIOACTIVE“ versehen, mit Ausnahme von:
.1
radiolumineszierenden Uhren oder Geräten;
.2
Konsumgütern, die entweder eine vorschriftsmäßige Genehmigung/Zulassung gemäß 1.5.1.4.5 erhalten haben oder einzeln nicht die Aktivitätsgrenzwerte für eine freigestellte Sendung in Spalte 5 der Tabelle 2.7.2.2.1 überschreiten, vorausgesetzt, solche Produkte werden in einem Versandstück befördert, das auf seiner Innenfläche so mit dem Kennzeichen „RADIOACTIVE“ versehen ist, dass beim Öffnen des Versandstücks vor dem Vorhandensein radioaktiver Stoffe gewarnt wird, und
.3
anderen Instrumenten oder Fabrikaten, die für das Kennzeichen „RADIOACTIVE“ zu klein sind, vorausgesetzt, sie werden in einem Versandstück befördert, das auf seiner Innenfläche so mit dem Kennzeichen „RADIOACTIVE“ versehen ist, dass beim Öffnen des Versandstücks vor dem Vorhandensein radioaktiver Stoffe gewarnt wird; und
.3
die aktiven Stoffe sind vollständig von nicht aktiven Bestandteilen eingeschlossen (ein Gerät, dessen alleinige Funktion in der Umschließung radioaktiver Stoffe besteht, gilt nicht als Instrument oder Fabrikat);
.4
die in Tabelle 2.7.2.4.1.2 Spalte 2 bzw. 3 für jedes Einzelstück bzw. für jedes Versandstück festgelegten Grenzwerte werden eingehalten;
.5
(bleibt offen), und
.6
es gilt eine der Vorschriften in 2.7.2.3.5.1 bis 2.7.2.3.5.6, wenn das Versandstück spaltbare Stoffe enthält.
2.7.2.4.1.3.3

entsprechen, sind zu dem in der Tabelle 2.7.2.2.1 angegebenen Aktivitätsgrenzwert für

eine freigestellte Sendung alternative grundlegende Radionuklidwerte zugelassen, für die eine multilaterale Genehmigung erforderlich ist. Solche alternativen Aktivitätsgrenzwerte für eine freigestellte Sendung müssen gemäß den in GSR Teil 3 aufgestellten Grundsätzen berechnet werden. Tabelle 2.7.2.2.2 – Grundlegende Radionuklidwertefür unbekannte Radionuklide oder Gemische Radioaktiver Inhalt A A Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe Aktivitätsgrenzwert für freigestellte Sendungen (TBq)(TBq)(Bq/g)(Bq) nur das Vorhandensein von Nukliden, die Beta- oder Gammastrahlen emittieren, ist bekannt 0,10,021 × 10 1×10 das Vorhandensein von Nukliden, die Alphastrahlen, jedoch keine Neutronenstrahlen emittieren, ist bekannt 0,29 × 10 -5 1×10 -1 1×10das Vorhandensein von Nukliden, die Neutronenstrahlen emittieren, ist bekannt oder es sind keine relevanten Daten verfügbar 0,0019 × 10 -5 1×10 -1 1×10

2.7.2.2.3

Bei den Berechnungen vonA

undAfür ein in Tabelle 2.7.2.2.1 nicht enthaltenes Radionuklid ist eine radioaktive Zerfallskette, in der Radionuklide in ihrem natürlich vorkommenden Maße vorhanden sind und in der kein Folgenuklid eine Halbwertszeit hat, die entweder größer als zehn Tage oder größer als die des Ausgangsnuklids ist, als einzelnes Radionuklid zu betrachten; die zu berücksichtigende Aktivität und der zu verwendendeA -oderA -Wert sind die Werte des Ausgangsnuklids dieser Zerfallskette. Bei radioaktiven Zerfallsketten, in denen ein Folgenuklid eine Halbwertszeit hat, die entweder größer als zehn Tage oder größer als die des Ausgangsnuklids ist, sind das Ausgangsnuklid und derartige Folgenuklide als Gemisch verschiedener Nuklide zu betrachten.

2.7.2.2.4

Für Gemische von Radionukliden können die in 2.7.2.2.1 genannten grundlegenden Radionuklidwerte

wie folgt bestimmt werden: = ∑ X m i f(i) X(i)wobei: f(i)der Anteil der Aktivität oder der Aktivitätskonzentration des Radionuklidsiim Gemisch ist, X(i)der entsprechendeA -oderA -Wert oder der Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe oder der Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung für das entsprechende Radionuklidiist und X m im Falle von Gemischen der abgeleiteteA -oderA -Wert, der Aktivitätskonzentrationsgrenzwert für freigestellte Stoffe oder der Aktivitätsgrenzwert für eine freigestellte Sendung ist.

2.7.2.4.1.4

Radioaktive Stoffe in anderer als der in 2.7.2.4.1.3 festgelegten Form mit einer Aktivität, welche die in

Tabelle 2.7.2.4.1.2 Spalte 4 festgelegten Grenzwerte nicht überschreitet, dürfen der UN-Nummer 2910 RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – BEGRENZTE STOFFMENGE zugeordnet werden, vorausgesetzt:

.1
das Versandstück hält unter Routine-Beförderungsbedingungen den radioaktiven Inhalt eingeschlossen;
.2
das Versandstück ist mit dem Kennzeichen „RADIOACTIVE“ versehen, und zwar
.1
entweder so auf einer Innenfläche, dass beim Öffnen des Versandstücks vor dem Vorhandensein radioaktiver Stoffe gewarnt wird, oder
.2
auf der Außenseite des Versandstücks, soferndie Kennzeichnung einer Innenfläche unmöglich ist, und
.3
es gilt eine der Vorschriften der Unterabsätze 2.7.2.3.5.1 bis 2.7.2.3.5.6, wenn das Versandstück spaltbare Stoffe enthält.
2.7.2.4.1.5

Uranhexafluorid, das die in Spalte 4 der Tabelle 2.7.2.4.1.2 festgelegten Aktivitätsgrenzwerte nicht über-

schreitet, darf der Eintragung UN 3507 URANHEXAFLUORID, RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK mit weniger als 0,1 kg je Versandstück, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt zugeordnet werden, vorausgesetzt:

.1
die Masse an Uranhexafluorid im Versandstück ist kleiner als 0,1 kg;
.2
die Vorschriften in 2.7.2.4.5.1 und 2.7.2.4.1.4.1 und 2.7.2.4.1.4.2 werden erfüllt.

166Amdt. 42-24

2.7.2.4.1.6

Fabrikate, die aus natürlichem Uran, abgereichtem Uran oder natürlichem Thorium hergestellt sind,

und Fabrikate, in denen unbestrahltes natürliches Uran, unbestrahltes abgereichertes Uran oder unbestrahltes natürliches Thorium die einzigen radioaktiven Stoffe sind, dürfen der UN-Nummer 2909 RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – FABRIKATE AUS NATÜRLICHEM URAN oder AUS ABGEREICHERTEM URAN oder AUS NATÜRLICHEM THORIUM zugeordnet werden, vorausgesetzt, die äußere Oberfläche des Urans oder des Thoriums besitzt eine inaktive Ummantelung aus Metall oder einem anderen festen Werkstoff.

2.7.2.4.1.7

Eine leere Verpackung, in der vorher radioaktive Stoffe enthalten waren, darf der UN-Nummer 2908 RA-

DIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK – LEERE VERPACKUNG zugeordnet werden, vorausgesetzt:

.1
die Verpackung ist in einem gut erhaltenen Zustand und sicher verschlossen;
.2
die Außenfläche des Urans oder des Thoriums in der Verpackungskonstruktion besitzt eine inaktive Ummantelung aus Metall oder einem anderen festen Werkstoff;
.3
die innere nicht festhaftende Kontamination, gemittelt über 300 cm überschreitet nicht:
.1
400 Bq/cm für Beta- und Gammastrahler sowie Alphastrahler geringer Toxizität und
.2
40 Bq/cm für alle anderen Alphastrahler;
.4
alle Gefahrzettel, die in Übereinstimmung mit 5.2.2.1.12.1 gegebenenfalls auf der Verpackung angebracht waren, sind nicht mehr sichtbar, und
.5
es gilt eine der Vorschriften in 2.7.2.3.5.1 bis 2.7.2.3.5.6 oder eine der Vorschriften in 2.7.1.3 für den Ausschluss, wenn das Versandstück spaltbare Stoffe enthalten hat.
2.7.2.4.2

Klassifizierung als Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (LSA)

Radioaktive Stoffe dürfen nur als LSA-Stoffe klassifiziert werden, wenn die Begriffsbestimmung für LSA in 2.7.1.3 und die Vorschriften in 2.7.2.3.1, 4.1.9.2 und 7.1.4.5.1 erfüllt sind.

2.7.2.4.3

Klassifizierung als oberflächenkontaminierte Gegenstände (SCO)

Radioaktive Stoffe dürfen nur als SCO-Gegenstände klassifiziert werden, wenn die Begriffsbestimmung für SCO in 2.7.1.3 und die Vorschriften in 2.7.2.3.2, 4.1.9.2 und 7.1.4.5.1 erfüllt sind.

2.7.2.4.4

Klassifizierung als Typ A-Versandstück

Versandstücke, die radioaktive Stoffe enthalten, dürfen als Typ A-Versandstücke klassifiziert werden, vorausgesetzt, die folgenden Vorschriften werden eingehalten: Typ A-Versandstücke dürfen höchstens eine der beiden folgenden Aktivitäten enthalten:

.1
radioaktive Stoffe in besonderer Form:A ;
.2
alle anderen radioaktiven Stoffe:A . Bei Radionuklidgemischen, deren Identitäten und jeweiligen Aktivitäten bekannt sind, ist die folgende Bedingung für den radioaktiven Inhalt eines Typ A-Versandstücks anzuwenden: i Bi Ai j Cj Aj () () () () ∑ + ∑ ≤ wobei B(i)die Aktivität des Radionuklidsials radioaktiver Stoff in besonderer Form ist; A
(i)
derA -Wert für das Radionuklidiist; C(j)die Aktivität des Radionuklidsj, das kein radioaktiver Stoff in besonderer Form ist; A
(i)
derA -Wert für das Radionuklidjist.
2.7.2.4.5

Klassifizierung von Uranhexafluorid

2.7.2.4.5.1

Uranhexafluorid darf nur einer der folgenden UN-Nummern zugeordnet werden:

.1
UN 2977 RADIOAKTIVE STOFFE, URANHEXAFLUORID, SPALTBAR;
.2
UN 2978 RADIOAKTIVE STOFFE, URANHEXAFLUORID, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt, oder
.3
UN 3507 URANHEXAFLUORID, RADIOAKTIVE STOFFE, FREIGESTELLTES VERSANDSTÜCK mit weniger als 0,1 kg je Versandstück, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt.
2.7.2.4.5.2

Der Inhalt eines Versandstücks mit Uranhexafluorid muss folgenden Vorschriften entsprechen:

.1
für die UN-Nummern 2977 und 2978 darf die Masse an Uranhexafluorid nicht von der für das Versandstückmuster zugelassenen Masse abweichen, für die UN-Nummer 3507 muss die Masse an Uranhexafluorid geringer sein als 0,1 kg;
.2
die Masse an Uranhexafluorid darf nicht größer als ein Wert sein, der bei der höchsten Temperatur des Versandstücks, die für die Betriebsanlagen festgelegt ist, in denen das Versandstück verwendet werden soll, zu einem Leerraum von weniger als 5 % führen würde, und
.3
das Uranhexafluorid muss in fester Form vorliegen, und der Innendruck darf bei der Übergabe zur Beförderung nicht oberhalb des Luftdrucks liegen.
2.7.2.4.6

Klassifizierung als Typ B(U)-, Typ B(M)- oder Typ C-Versandstücke

2.7.2.4.6

und 4.1.9.3 festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten.

Die von diesem Code erfassten Typen von Versandstücken für radioaktive Stoffe sind:

.1
freigestelltes Versandstück (siehe 1.5.1.5);
.2
Industrieversandstück des Typs 1 (Typ IP-1-Versandstück);
.3
Industrieversandstück des Typs 2 (Typ IP-2-Versandstück);
.4
Industrieversandstück des Typs 3 (Typ IP-3-Versandstück);
.5
Typ A-Versandstück;
2.7.2.4.6.1

Versandstücke, die gemäß 2.7.2.4 (2.7.2.4.1 bis 2.7.2.4.5) nicht anderweitig klassifiziert sind, sind in

Übereinstimmung mit dem von der zuständigen Behörde des Ursprungslandes der Bauart ausgestellten Zulassungszeugnis des Versandstücks zu klassifizieren.

2.7.2.4.6.2

Der Inhalt eines Typ B(U)-, Typ B(M)- oder Typ C-Versandstücks muss den Festlegungen im Zulassungs-

zeugnis entsprechen.

2.7.2.5

Sondervereinbarungen

Radioaktive Stoffe sind als Beförderung unter Sondervereinbarung zu klassifizieren, wenn sie gemäß

168Amdt. 42-24 Kapitel 2.8 Klasse 8 – Ätzende Stoffe

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